Katzenkastration in Calpe an der Costa Blanca

2016 war ich mit Nadine zweimal in Calpe, in erster Linie wegen einer Katzenkastrationsaktion. Wir haben dort an dem Felsen Penon de Ifach, wo ein Katzenfutterplatz ist, den Schweizer Andy kennengelernt, der dort regelmäßig füttert. Seinerzeit haben wir insgesamt 22 Katzen kastrieren lassen können. Zum Glück gibt es in Calpe eine spanische TÄ, die solche Aktionen gerne unterstützt und zu der man immer Katzen bringen kann, sie nimmt auch nur 45 Euro für eine Kastration. Es ging dann auch einige Zeit gut, aber im Dezember letzten Jahres sah ich, dass sich am Penon doch wieder etliche unkastrierte Katzen angesammelt haben, denn man muss im Grunde immer am Ball bleiben und sofort eingreifen, sobald ein unkastriertes Tier auftaucht.
Sabine und ich haben uns nun wieder mit Andy getroffen, die Katzen sehen gut aus, da sie ja wie gesagt täglich gefüttert werden, aber das ist nicht die Lösung. Zum Glück haben wir aber noch ein anderes Ehepaar kennengelernt und eine TS aus Calpe, die sich auch gerne einmal mit mir uns treffen und uns einiges erzählen wollte (haben wir leider zeitlich nicht mehr geschafft). Sie hat von der Gemeinde ein Grundstück bekommen, auf dem sie ca. 80 Katzen beherbergt, alle kastriert und sie ist auch sehr engagiert, fängt die Katzen zum Teil einfach mit der Hand, ohne Falle. Mit Hilfe dieser Leute konnten in der letzten Woche 5 Katzen kastriert und ein schwer kranker Kater gefangen und eingeschläfert werden. Wir haben 290 Euro bezahlt und das Positive ist zudem, die Leute sind motiviert, weiter zu machen und alle operieren zu lassen. Mit der TÄ ist es auch abgesprochen. Wir erhalten dann von der TÄ die Rechnung am Ende und werden das bezahlen (Spenden hierzu wären natürlich auch sehr hilfreich), da es ja wichtig ist, damit das Elend dort nicht wieder solche Ausmaße annimmt. Ich hoffe, danach können wir auch dafür sorgen, dass man immer sofort eingreift und wir nicht über kurz oder lang wieder von vorne anfangen müssen.

Geburtstagswunsch

In einigen Tagen feiere ich einen diesmal sogar runden Geburtstag.

Wer mir eine Freude machen möchte spendet ein paar Euro an unseren Verein Hoffnungsstern für Pfötchen e. V..

(IBAN: DE67 4305 1040 0009 0046 72

BIC: WELADED1HTG

oder PayPal hoffnungsstern-fuer-pfoetchen@web.de)

Das wäre mein schönstes Geschenk!!

Vielen Dank im Voraus
Margit

Notfall Ragnar

RAGNAR – UND DER NÄCHSTE SCHWER VERLETZTE HUND …
… neben der Straße an der Ecke zu einem Tierarzt lag er – eine unserer Tierfreundinnen, die Simone – sie kannte ihn, hatte ihm schon öfters Futter gegeben – sah ihn: in einer seltsamen Position lag er dort – unfähig, sich zu bewegen … mit Verletzungen am Kopf und unfähig zu sehen – eines seiner Augen war aus der Augenhöhle ausgetreten.
Unsere Freundin trug ihn in die Tierarzt-Praxis. Dort gab man ihm eine Injektion und meinte, dass sei nicht weiter schlimm, es würde ihm schon wieder gut gehen und sie solle ihn zurück auf die Straße geben.
Das wäre dann allerdings sein Ende gewesen. So bat sie Grigoreta um Hilfe. Das war vor ca. einer Woche.
An den ersten Tagen ging es ihm sehr, sehr schlecht.
Aber es wird von Tag zu Tag immer ein wenig besser.
Ragnar versucht schon wieder zu laufen – hat, wie im Video unschwer zu erkennen ist, große Koordinationsprobleme beim Gehen. Ursache: wir wissen es noch nicht.
Aber er will unbedingt, er weil leben, er will laufen … wieder so ein großer Kämpfer !!! Er genießt es zu Essen, zu Trinken und geknuddelt zu werden – ein lieber, lieber Hund ist der Ragnar.
Sein Auge ist wieder in der richtigen Postion in der Augenhöhle. Aber okay sind die Augen – besonders das linke – noch nicht. Vorgestern platzte die Blutblase in seinem linken Auge und es war offensichtlich sehr schmerzhaft für ihn – aber der Junge nimmt alles so hin, wie es ist – bewundernswert.
Wir haben ihn natürlich unserem TA vorgestellt … aber er muss noch weiter untersucht werden und werden sehen, was wir für den Ragnar tun können.
RAGNAR, sowie auch CYRIL könnten auf alle Fälle sehr, sehr gut Paten und Spenden gebrauchen

Notfall Cyrill – mit Wirbelbrüchen hilflos am Straßenrand

CYRIL – MIT WIRBELBRÜCHEN HILFLOS AM STRAßENRAND …
… er konnte nicht mehr gehen und lag da wo er vermutlich so schwer verletzt liegen gelassen wurde – nämlich an der Straße.
Uns ereilte vorgestern Nachmittag dieser Hilferuf von einem befreundeten Tierfreund ( der dem armen Kerl auch die Decken, die ihr auf dem 2.Foto seht, überlegte )
und wir konnten auch ihn natürlich nicht seinem Schicksal überlassen und eilten los, der nächsten arme Seele zu helfen.
Ergebnis der Röntgenuntersuchung: stark verschobene Wirbelfrakturen / Brustwirbel 12 – 13, mit Verletzung des Rückenmarks, Flüssigkeitsansammlung im Bauchraum …
Cyril ging es gestern Nachmittag sehr schlecht, hatte 40° Körpertemperatur,
konnte weder Urin noch Kot abgesetzt – also wieder zum Tierarzt mit dem Jungen ( siehe Fotos)
Nachdem das Urinproblem gelöst wurde – schmeckte jedenfalls schon mal etwas Futter.
Ergebnis der Ultraschalluntersuchung: stark vergrößerte, geschwollene Leber, Entzündung der Gallengänge. Empfehlung: zweimal tägliche Entleerung der Blase, Behandlung mit Antibiotika, Schmerzmittel, Blutanalyse in zwei Wochen wiederholen, leberfunktionsunterstützende Medikamente.
Eine Prognose über Heilungsaussichten kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abgegeben werden.
Gut dürfte sie gewiss nicht ausfallen – das Rückenmark ist stark geschädigt, eine operative Metallverplattung ist in diesem Brustwirbelbereich äußerst schwierig.
Durch das Trauma des Rückenmarks sind Nerven geschädigt – offensichtlich auch die, die Blasen- und Darmentleerung kontrollieren. Wir müssen abwarten, bis u.a. die Schwellungen zurückgegangen sind und sich möglicherweise die eine oder andere Funktion normalisiert …
CYRIL, sowie auch RAGNAR könnten auf alle Fälle sehr, sehr gut Paten und natürlich Spenden gebrauchen.

Jahreshauptversammlung 2018

Am 19.01.2019 fand unsere Jahreshauptversammlung für das Jahr 2018 statt.

Es war ein schöner Abend mit guten Gesprächen und einigen interessanten Ideen für die Zukunft. Auch einige neue aktive Mitglieder waren anwesend und nach wie vor sind wir ein sehr harmonisches Team, die Zusammenarbeit macht einfach Spass.

Wir blicken positiv in das Jahr 2019 und sind motiviert, weiterhin zu helfen und viele Vier- und Zweibeiner glücklich zu machen. Anfang Juli ist wieder ein Sommerfest geplant, eine Reise zu HAR Rumänien ist ebenfalls in Planung, gerne würden wir auch einmal eine Chance erhalten, bei Tiere suchen ein Zuhause aufzutreten  und werden uns dort erneut bewerben.

Nach wie vor wird Hilfe in jeder Form, vor allem Pflegestellen für Hunde und Katzen, aktive und passive Mitglieder usw. dringend gesucht und benötigt.

 

 

DANKE

Das gesamte Team dankt den Menschen, die dem  Spendenaufruf „Sternenhimmel“

unserer Ehrenamtlichen, Frau Sobolewski, so großzügig gefolgt sind

Notfall Lucky-Leo

18.02.2018
Lucky Leo hat sich so gut erholt, dass er am letzten WE auch schon ausreisen konnte in eine PS nach Österreich. Er wird in Kürze dort in der Klinik vorgestellt und wir werden weitere Infos erhalten. Auf jeden Fall hätte man nie erwartet, dass er sich soo schnell erholt.
20.01.2019
Dank der großzügigen Spende unserer Mitstreiterin Angelika Falke konnten wir für Lucky-Leo 250 Euro an HAR überweisen. DANKE!!
Lucky geht es schon besser als erwartet, aber er  hat natürlich noch einen langen Weg vor sich
Update 21.01.2019
Der Heilungsprozess schreitet voran. Lucky-Leo entpuppt sich als wahrer Kämpfer – er beginnt sogar seine Hinterläufe zu benutzen.
Aber er hat noch einen langen, langen mühsamen Weg, denn nach dem Hautdrama geht’s ja mit der Hüfte/den Knochen weiter… im Album gibt es dazu Röntgenaufnahmen.
Und die letzten 3 Fotos sind vom 20.1.2019

Lucky-Leo
Ihr Lieben,
Für alles gibt es ein erstes Mal
Noch nie haben wir bisher vor den Fotos gewarnt..
Diesmal möchten wir es tun..
Denn selbst uns, wo wir wirklich schon viel gesehen und ertragen haben, hat es die Tränen in die Augen getrieben
Es tut weh, sich vorzustellen was dieser Junge Bub, nichtmal ein Jahr alt, für Schmerzen ertragen muss
Aber von vorn…
Am 29.12. wurde „Lucky-Leo“ von Julian, einem Tierschützer des Teams vor Ort von dem Tierschutzverein HAR mitten auf der Straße einer vielbefahrenen Straße entdeckt…
Natürlich sicherte er sofort den schwer verletzten Schatz
Was genau passiert ist.. man weiß es nicht.. einfach „nur“ angefahren?
Das kann nicht sein.. der kleine wurde fast komplett skalpiert.. auch offene Wunden an den Pfötchen, den Hoden und Beinen lassen eigtl darauf schließen,da er wahrscheinlich nicht nur von einem Auto erfasst, sondern auch noch hinterher geschliffen wurde
Niemand kann uns erzählen das der Fahrer das nicht bemerkt hat
Und was wir ihm wünschen, das er nicht mal angehalten und erste Hilfe geleistet hat… das schreiben wir besser nicht
Julian brachte ihn sofort in die Klinik wo er operiert wurde..
und doch kam es wie es kommen musste..
die riesige Wunde hat sich entzündet und die Haut wurde nekrotisch
Um diese Haut abzutragen muss Lucky-Leo sediert werden, zu groß wäre sonst der Schmerz…
Die Wundheilung wird viel Zeit brauchen, aber er erträgt es so tapfer
Es tut uns so leid..
Wir bitten euch von Herzen..
Lasst uns dem Bub helfen, damit jede Art der Versorgung finanziell möglich ist ..
Lasst uns Lucky-Leo die Zeit geben, die er braucht, um seine körperlichen und seelischen Wunden heilen zu lassen…
Jeder Tag in der Klinik kostet Geld.. jede Behandlung kostet Geld.. aber dabei können wir helfen
Kämpfen aber, das muss der Schatz vor allem allein
Bitte lasst uns gemeinsam, auch für Lucky-Leo, trödeln, teilen und spenden
Lieber Lucky-Leo,
Bitte werde deinem Namen gerecht und kämpfe für dein Glück
Wir alle sind in Gedanken bei dir

Ronja

Spendenaufruf

 

Leider gibt es wieder große Probleme. Ronja hat Osteochondrosis dissecans und MUSS am Freitag operiert werden. Die Kosten belaufen sich auf 1.500 Euro. Für uns wieder eine große Summe, die bewältigt werden muss und das schaffen wir nicht ohne Hilfe.

Wenn viele nur einen kleinen Betrag spenden wird am Ende eine große Summe daraus.

Wir hoffen auf Euch!!!

Vielen Dank im Namen von Ronja !!!

11.01.2019

Ronja hat die OP / OCD in Ahlen gut überstanden, sie wird keine bleibenden Schäden haben. Die Hiobsbotschaft war jedoch, dass sie auch noch eine Umfangsvermehrung am Knochen hat. Es muss abgeklärt werden was es ist. Bis jetzt belaufen sich die Kosten auf 1800 Eur. Bitte, wer noch helfen kann, wir würden uns freuen.

 

 

 

 

Ronja ist eine riesen Kuschelmaus♥️♥️♥️,  sie ist an der Straße noch etwas ängstlich, im Garten und Wald hat sie keine Probleme. Ronja wartet auf ihrer Pflegestelle in Dortmund auf eine liebe Familie, mit möglichst vielen streichelnden Händen. Sie ist eine tolle junge Hündin, geimpft, gechipt und kastriert, 1 Jahr alt und ca. 52 cm groß.

Ronja wurde aus der Tötung gerettet, ist verträglich mit Artgenossen und sehr verschmust. Seht euch doch einfach mal ihre Augen an, das sagt doch alles.  Sie wird über den Tierschutz nach positiver Vorkontrolle und Schutzvertrag vermittelt.
Kontakt: petrastiller@freenet.de

Kalender 2019

Auch in diesem Jahr haben wir wieder aus den vielen HappyEnd-Bildern einige für unseren Kalender 2019 genutzt

 

 

Rückblick 2018

Das Jahr neigt sich langsam wieder dem Ende zu und rückblickend konnten wir mit unserem kleinen Verein wieder viel für unsere Fellnasen erreichen. Ob aus Sarajewo, Spanien, Rumänien, Kroatien  oder Deutschland,  viele Hunde und Katzen konnten wir retten und in liebevolle Zuhause vermitteln und somit Tier und Mensch glücklich machen.

Leider gab es auch einige finanzielle Rückschläge,  hauptsächlich verursacht durch  dringend notwendige medizinische Eingriffe bei einigen unserer Schützlinge.

Den grössten Batzen hatten wir für Marie, unser Goldstück aus Spanien zu tragen. Ihre Hüftdysplasie konnte zum Glück per chirurgischem Eingriff behoben werden, um diesen tollen jungen Hund ein unbeschwertes Leben zu ermöglichen. Die Kosten für OP und Nachsorge sind aber natürlich erheblich und wurden aus unserer immer sehr knappen Vereinskasse getragen. 

 

Wir möchten den baldigen Jahreswechsel nutzen,  uns bei allen Adoptanten,  Unterstützern, Mitgliedern und Freunden unseres Vereins zu bedanken und gleichzeitig ebenfalls darauf hinweisen, dass es ohne Eure Spenden und Patenschaften nicht geht. 

Wer also vielleicht noch ein Weihnachtsgeschenk sucht für Menschen,  die schon alles haben, wie wäre es denn mit einer Patenschaft für einen unserer schwierigen Fälle? Oder einer Spende anstatt weiterer unnötiger Socken oder Krawatten?

Auch neue Mitgliedschaften in unserem Verein sind immer herzlich willkommen und die Bereitschaft zur Übernahme vorübergehender Pflegestellen stets heiss begehrt. Es gibt genug zu tun und wir freuen uns auf jeden Fall über jegliche Unterstützung und sei sie noch so klein.

 

Denn auch in 2019 haben wir uns vorgenommen,  viele Fellnasen aus vermeintlich auswegslosen Situationen zu retten und vor Ort zu helfen,  wo es nötig ist.

 

DANKE AN ALLE, DIE UNS DABEI UNTERSTÜTZEN!

 

AUF EIN ERFOLGREICHES 2019

 

Kollage für Sarajewo

Als kleines Weihnachtsgeschenk für Sanja in Sarajewo hat unsere Marion eine Kollage mit einigen der von Sanja geretteten und von uns vermittelten Hunden erstellt.

 

HAR – Kalender

Als kleines Geschenk für die Tierschützer im Island of Hope  haben wir einen Kalender mit von uns vermittelten ehemaligen HAR-Schützlingen erstellt. Grig und die Anderen aus dem Team haben sich sehr darüber gefreut!

 

Wer ihn erwerben möchte bitte melden ! (15 Euro inkl. Portokosten)

 

Reise zu HAR im Oktober

Vom 21. bis 25.10.2018 waren Steffi und Daniela im Island of Hope in Buftea. Für Steffi war es das erste Mal, Daniela war ja im März schon einmal dort.

Hier nun Steffis Reisebericht und einige Fotos

 

Reise zu HAR 

Unser Verein, Hoffnungsstern für Pfötchen e.V., arbeitet eng mit HAR zusammen und wir vermitteln viele tolle Tiere von dort in Deutschland.
Wenn sie nicht direkt in ein Für-immer-Zuhause, also in eine Endstelle, vermittelt werden, geben wir vielen auch schon als Pflegestelle eine bessere Chance auf ein neues Zuhause hier in Deutschland.

Wie wir durch diverse Facebook-Berichte wussten, platzt der Shelter von HAR aus allen Nähten und die Mitarbeiter dort stoßen täglich an ihre Grenzen.

Wir wollten wir uns selber ein Bild von der Lage vor Ort machen, aber vor allem auch unbedingt helfen, also machten Daniela und ich uns am Sonntagmorgen auf den Weg nach Rumänien (Margit und Katja mussten ja leider kurzfristig absagen).

Wir trafen uns morgens am Flughafen Düsseldorf und nach einem unkomplizierten Flug nahmen wir in Otopeni (Flughafen Bukarest) unseren Leihwagen entgegen.
Dank genauester Vorbereitung von Daniela klappte auch alles wie am Schnürchen und wir kamen gegen 18 Uhr im HAR-Shelter in Buftea an.
Hier wurden wir durch mehr oder weniger freundliches Hundegebell aus allen Richtungen empfangen.

Trotz des deutlich spürbaren Stresses und Zeitdrucks der Mitarbeiter dort wurde uns freundlich unser Zimmer im Haus gezeigt und grob der Ablauf abends und morgens erklärt.

Natürlich alles auf englisch…

Iulian fragte ob sich jemand um die „Parvo-Puppies“ kümmern könnte damit er endlich mal nach Hause fahren konnte.
Quasi in Quarantäne im oberen Badezimmer waren drei Hundewelpen und ein kleiner Kater isoliert von den anderen, weil sie am Parvovirus erkrankt waren.
Ich habe sofort zugesagt und schon war ich mittendrin.
Von den drei Hundewelpen mussten zwei dreimal täglich eine Infusion bekommen und waren in großen Käfigen zur genaueren Beobachtung untergebracht.
Der andere Hundewelpe und der kleine Kater waren frei im Raum, weil es ihnen schon deutlich besser ging und sie auch keine Infusionen mehr brauchten.
Draußen vor der Tür mussten die Hände desinfiziert und andere Schuhe angezogen werden.
Das erste Eintreten war ein besonderer Moment in jeder Hinsicht… Dazu auch später mehr   🙂
Iulian zeigte mir wie ich die Infusionen überwachen und auch an- und abschließen sollte.
Dazu sollten die Welpen jede Stunde in ganz kleinen Mengen medizinisches Futter mit Reis bekommen, was ich zubereiten sollte.
Auch waren die kleinen Hundewelpen nicht stubenrein und hinterließen überall ihre größeren und kleineren Geschäfte.
Damit sie nicht da durch laufen, mussten auch ständig (und oft auch blitzschnell) die Einmal-Unterlagen in den Käfigen ausgetauscht werden.
Der Raum war mit feuchtigkeitsundurchlässigen Decken ausgelegt und diese dienten quasi auch als Klo und musste ständig ausgewechselt werden.
Mindestens eine Waschmaschinenladung (von bestimmt 20!!) am Tag ging nur für dieses Krankenzimmer drauf.

Uns wurde dann im Haus alles gezeigt und natürlich auch die Katzenzimmer, womit Daniela ihren Einsatzort gefunden hatte.

Wir haben uns dann noch draußen den riesigen Hof, die „Kindergarten“zwinger, die Ausläufe, die „Klinik“ und die Hunde-Baracken angeschaut.
Das uns schon bald vertraute ständige Hundegebell von den wahnsinnig vielen Hunden war ohrenbetäubend überwältigend.

Als wir unser Quartier bezogen hatten und gegen 22 Uhr die Mitarbeiter nach letzten Instruktionen für die Nacht und den Morgen sich auf den Heimweg machten, saßen Daniela und ich noch lange Zeit zusammen und konnten fast gar nicht fassen dass wir dort waren.

In der ersten Nacht haben wir kaum geschlafen, da wir ständig durch Hundegebell geweckt wurden.
So konnte ich aber auch öfter nach den Welpen sehen.
Dementsprechend wie gerädert sind wir am nächsten Morgen (um 7:30 Uhr) aufgestanden.

Eine der tollsten Erfahrungen dort war für mich mitunter wenn alle im Haus befindlichen Hunde (etwa 20) aufwachen und mit einem zur Tür stürmen, damit sie raus gelassen werden.
Dann war man auch schon mittendrin.
Man wusste gar nicht, was man als erstes machen sollte…
…Welpen füttern, Unterlagen auswechseln, Katzen versorgen, Hunde füttern oder tatsächlich sich selbst fertig machen und auch mal frühstücken.

Als dann die Mitarbeiter (Iulian und Nicoletta und Christina und später auch „der Fahrer“ und einige andere Helfer) gegen 8:30 Uhr eintrafen, haben wir besprochen wie wir uns einbringen und helfen können.

Neben den Aufgaben der „Parvo-Puppies“ und den Katzen haben wir dann gesagt, dass wir uns um das Haus kümmern und auch bei der Wäsche helfen.
Daniela wurde dann gefragt, ob sie sich auch noch um ein ganz schlimm krankes Kätzchen kümmern könnte, es musste quasi gefüttert und Wasser musste mit einer Spritze verabreicht werden.
Das war auf den zweiten Blick dann ihr „magischer Moment“ dort  🙂

Im Haus und überhaupt in der ganzen Anlage werden fast täglich alle Bezüge der Körbchen ausgewechselt und gewaschen.
Dazu kommen die ganzen Unterlagen, Handtücher und  Bodenbeläge.
Dadurch fallen diese riesigen Massen an Wäsche an.
Mehrere Maschinen gleichzeitig laufen ununterbrochen und man hängt im Stundentakt die Wäsche auf die Leine.
Wir hatten Glück und die ganzen vier Tage war das Wetter super.

Wenn man dann draußen die Wäsche aufhängt ist man immer umringt von vielen Hunden.
Toll   🙂
Es werden abwechselnd die einzelnen Zwinger aufgemacht und die Hunde können dann frei auf dem Gelände laufen, sodass dort jeder Hund mehrmals am Tag Auslauf genießen kann.

Bei den vielen Hunden kommt da einiges an Hinterlassenschaften zusammen 😉

Ab und zu sind Daniela und ich, gerüstet mit Handschuh und Kotbeutel, den Hof abgelaufen und haben die Haufen eingesammelt.
Auch das gehört natürlich dazu.

Unmengen an Näpfen gehören auch täglich gespült, da konnte ich am Dienstag, als Christina nicht da war, in der Klinik auch helfen.
Die Zwinger werden natürlich auch täglich gereinigt, aber das haben diesmal ausschließlich die Mitarbeiter erledigt.

Ausserdem wurden Spenden, die vom letzten Transport nach Deutschland mit zurückkamen, ausgeladen und sortiert und in die Lager weggeräumt.

Gerade wenn jemand fehlt merkt man wie viel zu tun ist.
Alle sind dort ständig in Arbeit, es wird sich auch nur nachmittags eine größere Pause zum Essen gegönnt, obwohl die meisten von 8:30 Uhr bis 22 Uhr im Einsatz sind.

Wahnsinn was dort geleistet wird!

Und dabei sind auch noch alle sooo nett und freundlich und sogar bei der 20. vielleicht sogar dummen Frage von uns noch sehr geduldig  😉

Auch, und wahrscheinlich gerade deshalb, fühlten wir uns wirklich wohl und auch willkommen dort.
Manchmal glaubt man ja, dass man den Leuten dort einfach nur auf den Nerv geht und im Weg rum steht weil man mit den Abläufen eben nicht vertraut ist.

Dass wir tatsächlich auch eine -vielleicht sogar grosse- Hilfe sein können zeigte sich dann am Mittwoch.
Es mussten ein sehr kranker Hundewelpe, der nach einem Zeckenbiss an Babiose erkrankte, und der kranke Kater Cailu zum Tierarzt nach Bukarest gefahren werden.
Wir haben uns sofort angeboten weil wir ja auch einen Leihwagen hatten und damit keiner aus der täglichen Arbeit dort gerissen werden musste.
So sind wir um 14 Uhr mit den beiden kranken Fellnasen-Babys an Bord gestartet.

In der Tierklinik dort angekommen wartete Grigoretta auf uns.
Sie fiel leider auch in Buftea aus, weil sie sich zu Hause um ihre todkranke Hündin Winnie rund um die Uhr kümmern musste.
Sie regelte dann die weitere Versorgung der Tiere mit den Ärzten auf rumänisch und holte aus einer anderen Klinik noch eine Blutkonserve, da der an Babiose erkrankte Hundewelpe dringend eine Bluttransfusion benötigt.
Dem kleinen Kater wurde Blut abgenommen und da warteten wir im Verlauf auch auf das Ergebnis, was der arme Kerl denn nun wirklich hat.
Danach fuhr Grigoretta wieder zu ihren Hunden nach Hause und wir blieben bei den Tieren in der Klinik.

Mittlerweile ging es dann auch schon auf den Abend zu, und plötzlich reagierte der Hund allergisch auf die Bluttransfusion, die deshalb sofort gestoppt werden musste.
Es wurde ihm mehrfach Cortison gespritzt, da sein ganzes Gesicht angeschwollen war.
Grigoretta kam dann wieder in die Klinik und besprach alles weiter mit dem Tierarzt.
Wir haben sie mit dem Hundewelpen nach Hause gefahren und haben uns dann mit Cailu auf den Heimweg gemacht.

Als wir dort ankamen war es bereits 22:30 Uhr und alle, bis auf ein Mitarbeiter der auch über Nacht blieb, waren nach Hause gefahren.
Ziemlich erschöpft aber auch total glücklich dass wir wirklich sinnvoll helfen konnten, sind wir nach der Versorgung unserer kranken Hunde- und Katzenwelpen dann ins Bett gefallen.

Grigoretta sagte uns noch zum Abschied dass sie mehr als dankbar für unsere Hilfe ist, sei es an dem Tag, oder die Tage zuvor oder das was wir alles mit unserem Verein für HAR tun.
Da flossen schon ein paar Tränchen…

Am nächsten Tag stand schon mittags unsere Abreise bevor und wir versuchten noch einmal so viel wie möglich zu erledigen.

Noch einmal Hunde rauslassen,
noch einmal Wäsche machen,
noch einmal Katzen füttern,
noch einmal das Haus putzen,
noch einmal Hunde füttern,
noch einmal die Katzenzimmer machen,
noch einmal die Parvo-Puppies versorgen,
noch einmal Cailu füttern und beschmusen,
noch einmal einen Rundgang über den Hof machen und so viele Hunde wie möglich streicheln…
…und noch einmal den kleinen Kater Goldie auf den Arm nehmen und ihm sagen dass er zu mir kommen darf wenn er wieder ganz gesund ist  ❤

Ich würde jederzeit, lieber heute als morgen, wieder hinfliegen um dort zu helfen.

Die Leute von HAR haben es mehr als verdient unterstützt zu werden, denn sie tun alles menschen(un)mögliche um den Tieren dort zu helfen und ihnen ein würdiges Leben zu ermöglichen.

Ich bin unendlich dankbar für diese Erfahrung und dafür dass ich diese Menschen kennenlernen durfte!

Steffi

Trödelmarkt am 02.09.2018


Am Sonntag 02.09.2018 von 11 bis 18 Uhr sind Hoffnungsstern für Pfötchen e. V. auf dem Trödelmarkt in Bochum, Am Ruhrpark, vertreten. Kommt doch mal vorbei, wir haben viele schöne Sachen anzubieten!
Die Einnahmen gehen zu 100 % an HAR Helping Animals Romania. Wir hoffen auf einen erfolgreichen Tag und vielleicht sehen wir uns ja!!

 

Unsere Trödelmarktaktion war sehr erfolgreich. Wir haben insgesamt rund 300 Euro eingenommen und es war ein schöner Tag, auch wenn es beim Auf- und Abbau mit viel Arbeit verbunden war.

 

Da wir neben dieser Einnahme auch noch einiges an Spenden erhalten haben sind wir in der Lage, noch einmal 1000 Euro an HAR Rumänien zu überweisen! Das macht uns sehr glücklich!

Ein dickes und herzliches Dankeschön an alle Helfer und Spender, es ist einfach großartig!

 

 

 

 

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