HAR – Kalender

Als kleines Geschenk für die Tierschützer im Island of Hope  haben wir einen Kalender mit von uns vermittelten ehemaligen HAR-Schützlingen erstellt. Grig und die Anderen aus dem Team haben sich sehr darüber gefreut!

 

Reise zu HAR im Oktober

Vom 21. bis 25.10.2018 waren Steffi und Daniela im Island of Hope in Buftea. Für Steffi war es das erste Mal, Daniela war ja im März schon einmal dort.

Hier nun Steffis Reisebericht und einige Fotos

 

Reise zu HAR 

Unser Verein, Hoffnungsstern für Pfötchen e.V., arbeitet eng mit HAR zusammen und wir vermitteln viele tolle Tiere von dort in Deutschland.
Wenn sie nicht direkt in ein Für-immer-Zuhause, also in eine Endstelle, vermittelt werden, geben wir vielen auch schon als Pflegestelle eine bessere Chance auf ein neues Zuhause hier in Deutschland.

Wie wir durch diverse Facebook-Berichte wussten, platzt der Shelter von HAR aus allen Nähten und die Mitarbeiter dort stoßen täglich an ihre Grenzen.

Wir wollten wir uns selber ein Bild von der Lage vor Ort machen, aber vor allem auch unbedingt helfen, also machten Daniela und ich uns am Sonntagmorgen auf den Weg nach Rumänien (Margit und Katja mussten ja leider kurzfristig absagen).

Wir trafen uns morgens am Flughafen Düsseldorf und nach einem unkomplizierten Flug nahmen wir in Otopeni (Flughafen Bukarest) unseren Leihwagen entgegen.
Dank genauester Vorbereitung von Daniela klappte auch alles wie am Schnürchen und wir kamen gegen 18 Uhr im HAR-Shelter in Buftea an.
Hier wurden wir durch mehr oder weniger freundliches Hundegebell aus allen Richtungen empfangen.

Trotz des deutlich spürbaren Stresses und Zeitdrucks der Mitarbeiter dort wurde uns freundlich unser Zimmer im Haus gezeigt und grob der Ablauf abends und morgens erklärt.

Natürlich alles auf englisch…

Iulian fragte ob sich jemand um die „Parvo-Puppies“ kümmern könnte damit er endlich mal nach Hause fahren konnte.
Quasi in Quarantäne im oberen Badezimmer waren drei Hundewelpen und ein kleiner Kater isoliert von den anderen, weil sie am Parvovirus erkrankt waren.
Ich habe sofort zugesagt und schon war ich mittendrin.
Von den drei Hundewelpen mussten zwei dreimal täglich eine Infusion bekommen und waren in großen Käfigen zur genaueren Beobachtung untergebracht.
Der andere Hundewelpe und der kleine Kater waren frei im Raum, weil es ihnen schon deutlich besser ging und sie auch keine Infusionen mehr brauchten.
Draußen vor der Tür mussten die Hände desinfiziert und andere Schuhe angezogen werden.
Das erste Eintreten war ein besonderer Moment in jeder Hinsicht… Dazu auch später mehr   🙂
Iulian zeigte mir wie ich die Infusionen überwachen und auch an- und abschließen sollte.
Dazu sollten die Welpen jede Stunde in ganz kleinen Mengen medizinisches Futter mit Reis bekommen, was ich zubereiten sollte.
Auch waren die kleinen Hundewelpen nicht stubenrein und hinterließen überall ihre größeren und kleineren Geschäfte.
Damit sie nicht da durch laufen, mussten auch ständig (und oft auch blitzschnell) die Einmal-Unterlagen in den Käfigen ausgetauscht werden.
Der Raum war mit feuchtigkeitsundurchlässigen Decken ausgelegt und diese dienten quasi auch als Klo und musste ständig ausgewechselt werden.
Mindestens eine Waschmaschinenladung (von bestimmt 20!!) am Tag ging nur für dieses Krankenzimmer drauf.

Uns wurde dann im Haus alles gezeigt und natürlich auch die Katzenzimmer, womit Daniela ihren Einsatzort gefunden hatte.

Wir haben uns dann noch draußen den riesigen Hof, die „Kindergarten“zwinger, die Ausläufe, die „Klinik“ und die Hunde-Baracken angeschaut.
Das uns schon bald vertraute ständige Hundegebell von den wahnsinnig vielen Hunden war ohrenbetäubend überwältigend.

Als wir unser Quartier bezogen hatten und gegen 22 Uhr die Mitarbeiter nach letzten Instruktionen für die Nacht und den Morgen sich auf den Heimweg machten, saßen Daniela und ich noch lange Zeit zusammen und konnten fast gar nicht fassen dass wir dort waren.

In der ersten Nacht haben wir kaum geschlafen, da wir ständig durch Hundegebell geweckt wurden.
So konnte ich aber auch öfter nach den Welpen sehen.
Dementsprechend wie gerädert sind wir am nächsten Morgen (um 7:30 Uhr) aufgestanden.

Eine der tollsten Erfahrungen dort war für mich mitunter wenn alle im Haus befindlichen Hunde (etwa 20) aufwachen und mit einem zur Tür stürmen, damit sie raus gelassen werden.
Dann war man auch schon mittendrin.
Man wusste gar nicht, was man als erstes machen sollte…
…Welpen füttern, Unterlagen auswechseln, Katzen versorgen, Hunde füttern oder tatsächlich sich selbst fertig machen und auch mal frühstücken.

Als dann die Mitarbeiter (Iulian und Nicoletta und Christina und später auch „der Fahrer“ und einige andere Helfer) gegen 8:30 Uhr eintrafen, haben wir besprochen wie wir uns einbringen und helfen können.

Neben den Aufgaben der „Parvo-Puppies“ und den Katzen haben wir dann gesagt, dass wir uns um das Haus kümmern und auch bei der Wäsche helfen.
Daniela wurde dann gefragt, ob sie sich auch noch um ein ganz schlimm krankes Kätzchen kümmern könnte, es musste quasi gefüttert und Wasser musste mit einer Spritze verabreicht werden.
Das war auf den zweiten Blick dann ihr „magischer Moment“ dort  🙂

Im Haus und überhaupt in der ganzen Anlage werden fast täglich alle Bezüge der Körbchen ausgewechselt und gewaschen.
Dazu kommen die ganzen Unterlagen, Handtücher und  Bodenbeläge.
Dadurch fallen diese riesigen Massen an Wäsche an.
Mehrere Maschinen gleichzeitig laufen ununterbrochen und man hängt im Stundentakt die Wäsche auf die Leine.
Wir hatten Glück und die ganzen vier Tage war das Wetter super.

Wenn man dann draußen die Wäsche aufhängt ist man immer umringt von vielen Hunden.
Toll   🙂
Es werden abwechselnd die einzelnen Zwinger aufgemacht und die Hunde können dann frei auf dem Gelände laufen, sodass dort jeder Hund mehrmals am Tag Auslauf genießen kann.

Bei den vielen Hunden kommt da einiges an Hinterlassenschaften zusammen 😉

Ab und zu sind Daniela und ich, gerüstet mit Handschuh und Kotbeutel, den Hof abgelaufen und haben die Haufen eingesammelt.
Auch das gehört natürlich dazu.

Unmengen an Näpfen gehören auch täglich gespült, da konnte ich am Dienstag, als Christina nicht da war, in der Klinik auch helfen.
Die Zwinger werden natürlich auch täglich gereinigt, aber das haben diesmal ausschließlich die Mitarbeiter erledigt.

Ausserdem wurden Spenden, die vom letzten Transport nach Deutschland mit zurückkamen, ausgeladen und sortiert und in die Lager weggeräumt.

Gerade wenn jemand fehlt merkt man wie viel zu tun ist.
Alle sind dort ständig in Arbeit, es wird sich auch nur nachmittags eine größere Pause zum Essen gegönnt, obwohl die meisten von 8:30 Uhr bis 22 Uhr im Einsatz sind.

Wahnsinn was dort geleistet wird!

Und dabei sind auch noch alle sooo nett und freundlich und sogar bei der 20. vielleicht sogar dummen Frage von uns noch sehr geduldig  😉

Auch, und wahrscheinlich gerade deshalb, fühlten wir uns wirklich wohl und auch willkommen dort.
Manchmal glaubt man ja, dass man den Leuten dort einfach nur auf den Nerv geht und im Weg rum steht weil man mit den Abläufen eben nicht vertraut ist.

Dass wir tatsächlich auch eine -vielleicht sogar grosse- Hilfe sein können zeigte sich dann am Mittwoch.
Es mussten ein sehr kranker Hundewelpe, der nach einem Zeckenbiss an Babiose erkrankte, und der kranke Kater Cailu zum Tierarzt nach Bukarest gefahren werden.
Wir haben uns sofort angeboten weil wir ja auch einen Leihwagen hatten und damit keiner aus der täglichen Arbeit dort gerissen werden musste.
So sind wir um 14 Uhr mit den beiden kranken Fellnasen-Babys an Bord gestartet.

In der Tierklinik dort angekommen wartete Grigoretta auf uns.
Sie fiel leider auch in Buftea aus, weil sie sich zu Hause um ihre todkranke Hündin Winnie rund um die Uhr kümmern musste.
Sie regelte dann die weitere Versorgung der Tiere mit den Ärzten auf rumänisch und holte aus einer anderen Klinik noch eine Blutkonserve, da der an Babiose erkrankte Hundewelpe dringend eine Bluttransfusion benötigt.
Dem kleinen Kater wurde Blut abgenommen und da warteten wir im Verlauf auch auf das Ergebnis, was der arme Kerl denn nun wirklich hat.
Danach fuhr Grigoretta wieder zu ihren Hunden nach Hause und wir blieben bei den Tieren in der Klinik.

Mittlerweile ging es dann auch schon auf den Abend zu, und plötzlich reagierte der Hund allergisch auf die Bluttransfusion, die deshalb sofort gestoppt werden musste.
Es wurde ihm mehrfach Cortison gespritzt, da sein ganzes Gesicht angeschwollen war.
Grigoretta kam dann wieder in die Klinik und besprach alles weiter mit dem Tierarzt.
Wir haben sie mit dem Hundewelpen nach Hause gefahren und haben uns dann mit Cailu auf den Heimweg gemacht.

Als wir dort ankamen war es bereits 22:30 Uhr und alle, bis auf ein Mitarbeiter der auch über Nacht blieb, waren nach Hause gefahren.
Ziemlich erschöpft aber auch total glücklich dass wir wirklich sinnvoll helfen konnten, sind wir nach der Versorgung unserer kranken Hunde- und Katzenwelpen dann ins Bett gefallen.

Grigoretta sagte uns noch zum Abschied dass sie mehr als dankbar für unsere Hilfe ist, sei es an dem Tag, oder die Tage zuvor oder das was wir alles mit unserem Verein für HAR tun.
Da flossen schon ein paar Tränchen…

Am nächsten Tag stand schon mittags unsere Abreise bevor und wir versuchten noch einmal so viel wie möglich zu erledigen.

Noch einmal Hunde rauslassen,
noch einmal Wäsche machen,
noch einmal Katzen füttern,
noch einmal das Haus putzen,
noch einmal Hunde füttern,
noch einmal die Katzenzimmer machen,
noch einmal die Parvo-Puppies versorgen,
noch einmal Cailu füttern und beschmusen,
noch einmal einen Rundgang über den Hof machen und so viele Hunde wie möglich streicheln…
…und noch einmal den kleinen Kater Goldie auf den Arm nehmen und ihm sagen dass er zu mir kommen darf wenn er wieder ganz gesund ist  ❤

Ich würde jederzeit, lieber heute als morgen, wieder hinfliegen um dort zu helfen.

Die Leute von HAR haben es mehr als verdient unterstützt zu werden, denn sie tun alles menschen(un)mögliche um den Tieren dort zu helfen und ihnen ein würdiges Leben zu ermöglichen.

Ich bin unendlich dankbar für diese Erfahrung und dafür dass ich diese Menschen kennenlernen durfte!

Steffi

Trödelmarkt am 02.09.2018


Am Sonntag 02.09.2018 von 11 bis 18 Uhr sind Hoffnungsstern für Pfötchen e. V. auf dem Trödelmarkt in Bochum, Am Ruhrpark, vertreten. Kommt doch mal vorbei, wir haben viele schöne Sachen anzubieten!
Die Einnahmen gehen zu 100 % an HAR Helping Animals Romania. Wir hoffen auf einen erfolgreichen Tag und vielleicht sehen wir uns ja!!

 

Unsere Trödelmarktaktion war sehr erfolgreich. Wir haben insgesamt rund 300 Euro eingenommen und es war ein schöner Tag, auch wenn es beim Auf- und Abbau mit viel Arbeit verbunden war.

 

Da wir neben dieser Einnahme auch noch einiges an Spenden erhalten haben sind wir in der Lage, noch einmal 1000 Euro an HAR Rumänien zu überweisen! Das macht uns sehr glücklich!

Ein dickes und herzliches Dankeschön an alle Helfer und Spender, es ist einfach großartig!

 

 

 

 

DRINGEND PFLEGESTELLEN FÜR HUNDE UND KATZEN GESUCHT

Unser Verein Hoffnungsstern für Pfötchen e. V. sucht DRINGEND Pflegestellen für Hunde und Katzen.
 
Vielleicht haben Sie ja Lust, beim Hoffnungsstern für Pfötchen e.V. aktiv zu werden. Pflegestellen werden dringend benötigt, denn die Tierheime im Ausland sind überfüllt und oft haben wir zwar eine Transportmöglichkeit, aber hier keinen Platz, um die Hunde oder Katzen bis zur Vermittlung unterzubringen. Es ist für die Tiere immer schon ein Riesenschritt aus dem Elend, sie haben ein Dach über dem Kopf, werden versorgt, lernen, was es heisst, in einer Familie zu leben. Auch haben sie weitaus größere Chancen auf ein endgültiges Zuhause, wenn sie schon hier sind und von Interessenten besucht werden können.
 
Bitte umhören oder vielleicht auch mal darüber nachdenken, ob man einen Vierbeiner auf Zeit aufnehmen und ihm zu einer Chance auf ein schönes Leben verhelfen könnte. Ich kann aus Erfahrung sagen, dass es einem sehr viel gibt und wirklich glücklich macht. Das Argument „nachher kann ich mich nicht mehr trennen“ höre ich zwar auch des Öfteren, aber wenn man die Fotos und Meldungen aus dem neuen Zuhause sieht ist man immer wieder sehr beruhigt und hat so auch wieder Platz für ein neues Fellchen.


Marie

Name Marie
Rasse Mischling
Geschlecht w
Alter ca. 9 Monate
Größe wächst noch
Bei Abgabe geimpft, kastriert, gechipt
Aufenthaltsort ab 08.09.2018 PS Bochum-Stiepel
Ansprechpartner mkraney@hoffnungsstern-fuer-pfoetchen.com

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Eine freudige Überraschung im März 2018

Eine freudige Überraschung erhielten wir im März diese Jahres.

 

Eine langjährige Bekannte, die auch vor Jahren einen Hund (Franzi) von der Costa Blanca aufgenommen hat, bat an ihrem 70. Geburtstag um Spenden für unseren Verein anstatt Geschenke.

Es sind sage und schreibe 800 Euro!! eingegangen!

 

Wir sagen HERZLICHEN DANK!!!!

 

Spende an Helping Animals Romania

Dankbar und auch ein wenig stolz können wir mitteilen, dass wir  1000 Euro an Animals Help Romania überweisen konnten. Wir wissen, dass die psychische Belastung und auch die schwere körperliche Arbeit, die die Menschen vor Ort leisten, so gut wie unbezahlbar ist. Dennoch ist es ja die Hölle, wenn es auch noch finanziell so eng wird wie im Moment.
Das alles können wir natürlich nur leisten durch ihre/eure Hilfe! Von daher nochmal einen riesengroßen herzlichen Dank an Alle, die uns unterstützen!!!

 

Spendenmarathon

Habe diese Spenden erhalten und zwar über einen Spendenmarathon im letzten Jahr, der über den Tierschutz-Shop veranstaltet wurde. Ich hatte nicht damit gerechnet, da es so aussah, als wären wir gar nicht im Rennen. So war die Freude umso größer! Zudem heisst das ja, dass einige für uns gestimmt haben!

Unser Sommerfest 2018

Es war ein sehr schöner Nachmittag mit glücklichen und entspannten Zwei- und Vierbeinern. Das Wetter war einfach ideal und wir haben etliche positive Rückmeldungen erhalten. Wir können auch eine stattliche Einnahmensumme verbuchen. Rundum ein schönes und erfolgreiches Fest und wir konnten viele ehemalige Schützlinge begrüßen.
Großen Anklang fand auch die Idee des Fotoshootings, hier nochmal herzlichen Dank an Michael Pewny, seine Frau Heike und den Kollegen Sven, es war eine Superidee!!
Zwei unserer besonderen Notfellchen möchte ich noch erwähnen – Rocky mit den beiden Hüftoperationen hat sich prima erholt und ist völlig fit. Mit seinem Sommerschnitt habe ich ihn zunächst gar nicht erkannt.
Gordi/Olli unser aktuelles Sorgenfellchen mit dem Rückenmarksinfarkt hat sich auch schon erstaunlich erholt. Er ist sehr tapfer und wollte auch unbedingt mit den anderen Hunden spielen, aber er darf sich nicht so sehr anstrengen. Eigentlich soll er nun aufs Unterwasserlaufband, aber das verweigert er, Wasser ist nicht sein Ding. Zumindest geht es aber auch mit ihm aufwärts, auch dank der Geduld und liebevollen Pflege seiner Halter. Wir wollen die Leute auf jeden Fall ein wenig finanziell unterstützen und haben auch schon einige Spenden für Olli erhalten. Danke dafür!!
Herzlichen Dank nochmal allen Besuchern und tatkräftigen Helfern!!!

 

Unsere Reise zum Island of Hope in Buftea, Rumänien (HAR)

Hoffnungsstern für Pfötchen e.V.
Margit Kraney
Katja Waczinski
Joana Arens
Daniela Keusen

Unsere Rumänienreise im März 2018

Anspornt von der langjährigen guten Zusammenarbeit mit dem Tierheim HAR Helping Animal Romania in Buftea/Rumänien und dank der netten Vermittlung durch Gerlinde Wimmer beschlossen wir 4 Vereinsmitglieder, uns vor Ort ein Bild vom dem Shelter Island of Hope zu machen.
Gespannt, voller Erwartungen und auch etwas aufregt machten wir drei uns am 09.03.18 per Flieger von Düsseldorf zu unserem Besuch bei HAR nahe Bukarest auf.
Nachdem mit dem Flug und der Übernahme des Mietwagens alles gut geklappt hat, kamen wir am Nachmittag mit viel Gepäck (überwiegend Mitbringsel für Mensch und Tier) am Tor der Island of Hope an und wurden zunächst von Christina, einer der fleissigen Helferinnen, in Empfang genommen.
Überrascht waren wir von dem doch sehr grossen Areal und auch Wohnhaus, das uns schon an der Eingangstür mit einer Meute aufgeregt freundlicher Hunde begrüsste.
Wie wir erfuhren, dient das komplett ausgestattete Wohnhaus zur Unterbringung von Gästen und einigen ausgesuchten Hunden, dem Katzenzimmer sowie als Tagesaufenthalt für die Mitarbeiter.
In dem Schlafzimmer mit dem Doppelbett wurde dieses bereits von 2 netten Rüden warmgehalten und wir fühlten uns gleich wie Zuhause.

Nach einem kompletten Rundgang über das Gelände mit allen Hallen und Zwingern, die ca 300 Hunde beherbergen, waren wir erneut vom Umfang und der damit verbundenen Arbeit beeindruckt. Dieser Eindruck sollte sich während der nächsten Tage noch vertiefen.
Dank unseres Mietwagens konnten wir bereits an dem Abend einige Einkäufe für die kommenden Tage erledigen und fanden in Buftea auch eine äußerst günstige und gemütliche Pizzeria, die wir während des Aufenthaltes auch mehrfach aufsuchten.
Es wäre auch kein Problem gewesen, in der ausgestatten Küche Essen selbst zuzubereiten, darauf haben wir jedoch in der ganzen Zeit verzichtet.
Der erste Morgen fing für uns mit viel und lautem Hundegebell an, der immer den Tagesablauf einläutet, wenn die erste Mahlzeit für die Fellnasen von einem der Mitarbeiter „serviert“ wird.
Es ist eine pure Freude für jeden Tierfreund, wenn man bereits nach dem Aufstehen von so vielen und freundlichen Hunden begrüßt wird und auch beim Frühstück schon viel Aufmerksamkeit bekommt. Der ein oder andere „Haushund“ war anfangs zwar auch etwas respekteinflößend, aber wenn man die Kolosse besser kennenlernt, verliert sich das auch sehr schnell und man schiebt sie dann auch mal furchtlos auf der Treppe an die Seite, wenn sonst kein Durchkommen ist.
Endlich durften wir dann auch das Katzenzimmer kennenlernen und zwei von uns wurden mit den Aufgaben betraut, die jeden Tag dort anfallen. Wir haben Katzenklos gereinigt, Decken ausgeschüttelt, Flächen abgewischt, die Böden gefegt und gewischt, Nassfutter verteilt und natürlich dabei ganz viel und sehr gerne immer wieder Streicheleinheiten verteilt. Bei unserem Besuch waren 15 Katzen zu betreuen, aufgeteilt auf 2 verschiedene Katzenzimmer, die jeweils auch eine Katzenklappe zum eingezäunten Freigehege hatten. 3 Katzen waren aufgrund von diversen gesundheitlichen Gründen in ihren Boxen, die anderen hatte jede Menge Auslauf, Kratzbäume, Spielzeug und Schlafplätze. Auch hier waren wir mal wieder beeindruckt, wie gut es den Pflegekindern geht und vor allem wie unglaublich lieb und zutraulich die Samtpfoten waren.
Ein Paradies für jeden Katzenliebhaber und eine unheimliche Erleichterung, sich davon überzeugen zu dürfen, dass die Katzen bis zur Adoption wirklich in guten Händen und Zuständen sind. Wir konnten ja auch in der Vergangenheit immer wieder feststellen, wie sozial und unkompliziert die Katzen waren, die wir von HAR vermittelt haben.
Es war schwer, sich vormittags nach getaner Arbeit von den Süssen wieder zu verabschieden, aber man konnte sich immer trösten, dass man nachmittags oder abends zum Schmusen nochmal zurückkommt.
Die Hauptarbeit liegt aber natürlich in der Betreuung der Hunde, was wir selbst auch in den paar Tagen erleben durften und wollten. Auch unappetitliche Arbeiten wie Hundekot vom Platz aufsammeln gehört dazu, damit fing in der Regel unsere Arbeit an.
Zwinger müssen gereinigt, Berge von Wäsche gewaschen und Hunde jedes Alters und Grösse gefüttert und betüddelt werden. Geschweigen denn natürlich auch die ständigen Instandhaltungs- und Bauarbeiten, die wohl nie ein Ende nehmen werden und von Julian und Kollegen im Dauereinsatz erledigt werden.
Von dem Fleiss und dem Arbeitseifer waren wir immer wieder total angetan und können erst jetzt richtig nachvollziehen, was für eine unglaublich tolle und aufopfernde Arbeit die Mitarbeiter von HAR leisten.
Nicoletta hat sich gut um uns gekümmert und die Arbeit an uns verteilt, weil wir auch gerade in den ersten 2 Tagen etwas verloren waren und erst mal die Routine kennenlernen mussten.

Trotz der wirklich auch harten körperlichen Arbeit haben wir die Tage sehr genossen, weil die Belohnung immer um uns rumwuselte und jede Streicheleinheit uns noch mehr motivierte.
Sehr beliebt war natürlich der sogenannten „Kindergarten“, in dem die kleinen Neuzugänge hausten und jedes unserer Herzen im Sturm eroberte.

Aber auch die anderen grossen, kleinen, alten, jungen, fitten, behinderten, zugänglichen oder ängstlichen Hunde waren alle auf ihre Art toll und haben uns darin bestärkt, weiterhin alles erdenklich Mögliche für diese Tiere zu tun.
Nach getaner Arbeit blieb uns nachmittags bzw. abends auch noch immer Zeit, etwas von Bukarest und Umgebung zu sehen und auch hier wurden wir entgegen unserer Erwartungen immer nur positiv überrascht. Unsere falsche Vorstellung wurde komplett über den Haufen geworfen, statt Elend und Armut an allen Ecken wurden wir von einer tollen Stadt überrascht, die neben viel Geschichte auch modern und voller Flair ist.

All unsere Mitbringsel auch Deutschland wären auch problemlos in den hiesigen top ausgestatteten Supermärkten erhältlich gewesen, die denen in Deutschland in nichts nachstehen. Beim nächsten Besuch wird der Koffer also kein Übergewicht mehr haben.
Wettertechnisch hatten wir sehr viel Glück, bis auf den verregneten Dienstag hatten wir sogar teilweise T-Shirt Wetter und konnten uns mit den Hunden immer draussen aufhalten.
Wenn man bedenkt, dass eine Woche vor und auch nach unserem Besuch bitteres Winterwetter mit viel Schnee herrschte, haben wir mit unserem Reisezeitraum alles richtig gemacht.
Leider blieb uns keine Zeit, noch andere Shelter zu besuchen, obwohl wir dies eigentlich bei der Reiseplanung im Sinn hatten. Andererseits sind wir sehr froh, dass uns grosse Enttäuschungen oder Schocks erspart blieben und mit einem so guten Gefühl und auch Wehmut am Mittwoch die Heimreise antreten konnten. Wir haben alle keinen Augenblick bereut und sind uns auch darüber einig, dass dies nicht der letzte Besuch in der Island of Hope war.
Vor allem aber bleibt der starke Wille, auch in Zukunft dieses tolle Tierheim zu unterstützen und bei der Vermittlung der Tiere so gut es geht zu helfen.
Es sind seit unserer Rückkehr bereits wieder einige Pflegekinder in Deutschland eingetroffen und warten in ihren Pflegestellen auf ihr Für-Immer-Zuhause.
Auf diesem Wege nochmal tausend Dank an das ganze Team vom HAR, ihr seid unglaublich toll!
Auf ein baldiges Wiedersehen
Margit, Katja, Joana und Daniela

 

Vorbereitungstreffen Sommerfest 2018

Am 17.06. fand ein Treffen zur Planung unseres Sommerfestes 2018 mit einigen Teammitgliedern statt. Es waren schöne Stunden auf dem Bergerhof in Hattingen, eine perfekte Umgebung für ein Tierschutztreffen mit Eselfohlen, Ziegenbabys und Hühnern, die mit am Frühstückstisch sitzen.

Nun hoffen wir, dass unser Sommerfest gut besucht sein wird und vor allem, dass das Wetter mitspielt!

Gordo jetzt Olli

Für Gordo/Olli konnten wir dank eingegangener Spenden 400 Euro zur Beteiligung an den Tierarztkosten überweisen. Vielen herzlichen Dank Allen, die uns unterstützen!

 

 

Gordo jetzt Olli kommt ursprünglich aus Asoka und hat hier in Wülfrath ein schönes Zuhause gefunden.
Vor ca. zwei Wochen erhielt ich die Nachricht, dass seine Hinterbeine plötzlich gelähmt sind, nachdem er vorher ausgiebig mit einem anderen Hund gespielt hat. Ich tippte auf Bandscheibenvorfall. Er war einige Tage in der Klinik und es stellte sich eine fibrokartilaginöse Embolie (Rückenmarksinfarkt) heraus. Es war fraglich, ob er jemals wieder laufen kann, auch seine Geschäfte konnte er nicht mehr verrichten usw.. Seine Familie hat ihn nicht aufgegeben und inzwischen hat es sich verhältnismäßig gut entwickelt. Er ist noch jung und hatte auch vorher nie Beschwerden, es kam aus heiterem Himmel. Ich bin sehr dankbar, dass seine Leute sich so bemühen, auch finanziell ist das natürlich nicht so einfach zu stemmen. Vielleicht könnten wir ja versuchen, sie ein wenig zu unterstützen?!

Wer also ein paar Euro übrig hätte bitte unter dem Stichwort Gordo an die Kontonummer
IBAN: DE67 4305 1040 0009 0046 72
Hoffnungsstern für Pfötchen e. V.
oder PayPal hoffnungsstern-fuer-pfoetchen@web.de

Vielen Dank im Voraus!!

Flyer

Hier  der neue Flyer, der nun in Druck geht. Bitte gerne melden, falls Jemand einige Exemplare  zum Verteilen haben möchte (mkraney@hoffnungsstern-fuer-pfoetchen.com)

 

Sommerfest 2018

Liebe Mitglieder, Freunde und Interessierte,

 

hiermit möchten wir Euch/Sie zu unserem Hoffnungsstern für Pfötchen – Treffen am 01.Juli 2018 ab 13 Uhr einladen.

 

Geplant ist ein schöner gemeinsamer Nachmittag mit unseren ehemaligen Schützlingen und ihren Familien, Freunden und allen Interessierten an unserer Arbeit.

Auch unsere Tierschutzfreunde aus Rumänien und Sarajewo sowie unser Freund Javier von der Costa Blanca werden, wenn sie es zeitlich hinbekommen, dabei sein.

 

Zur Stärkung gibt es frische Waffeln, Herzhaftes vom Grill, sowie Kaffee und kalte Getränke.

 

Wir werden auch wieder eine Tombola bzw. ein Glücksrad mit allerlei schönen Gewinnen veranstalten und die Artikel aus unserem Shop vorstellen. Ausserdem bieten wir „Kinderschminken“ an sowie eine Fotosession mit den vierbeinigen Lieblingen.

 

Die Adresse lautet:

Hundeschule Rahl

Mittelgönrather Str. 21a
42655 Solingen

 

Es ist ein großes eingezäuntes und gesichertes Gelände, wo die Vierbeiner viel Platz zum Toben haben.

Parkmöglichkeiten sind ausreichend vorhanden.

 

Damit wir ein wenig planen können wäre es schön, wenn Ihr/Sie uns bis 15.05.2018 die Teilnahme bestätigt.

Bitte an mkraney@hoffnungsstern-fuer-pfoetchen.com oder per WhatsApp bzw. SMS an 0173 2808377.

 

Über eine rege Teilnahme würden wir uns sehr freuen.

 

Herzliche Grüße

Das Team vom

Hoffnungsstern für Pfötchen e. V.

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