Liebe Adoptanten von Hunden aus dem Auslandstierschutz, liebe Interessenten von Hunden aus dem Auslandstierschutz,

Liebe Adoptanten von Hunden aus dem Auslandstierschutz,
liebe Interessenten von Hunden aus dem Auslandstierschutz,
jeder Tierschützer freut sich ein Loch in den Bauch, wenn einer seiner Schützlinge die Tötung, ein Shelter oder die Straße verlassen darf! Worüber sich niemand freut, ist, wenn nach drei Stunden, einem Tag oder ein paar Tagen die Meldung kommt, der Hund muss sofort weg, weil er knurrt, sich nicht anfassen lässt, nicht stubenrein ist, bellt, Angst hat, krank ist und und und!
BITTE denkt vorher drüber nach, was ihr da tut! Bedenkt, wo der Hund herkommt, was er vielleicht erlebt hat! Die Meisten kennen nur Gewalt, Hunger, Vertreibung und Angst! Auch wenn man es nicht auf Anhieb sieht, ein Trauma haben alle, manche mehr, andere weniger! Alleine schon die Tatsache, dass die Hunde in eine Box gesteckt, tausende von Kilometern gefahren, bei fremden Menschen abgeladen werden (die Hunde wissen nicht, dass es ihnen jetzt besser gehen soll), fremde Sprache, Menschen, die sie bedrängen, anfassen, auf sie einreden, alles das ist schon eine traumatische Erfahrung!
BITTE lasst den Hunden Zeit, lasst sie ankommen, regt euch nicht über eine Pfütze oder einen Haufen auf! In den ersten Tagen keinen Besuch, lasst es, den armen geretteten Hund allen vorführen zu wollen! Keine Nachbarskinder! Keine Partys! Wenn der Hund mal knurrt, lasst ihn in Ruhe! Wartet, bis er zu euch kommt, bis er eure Hand spüren will! Habt Geduld und Liebe, dass ist das Wichtigste und dann müssen wir nicht mehr lesen: Der Hund muss sofort weg!
Und bitte, seid verantwortungsvoll und kauft ein Sicherheitsgeschirr! Dann müssen wir auch nicht mehr lesen: Hund entlaufen, Hund tot gefunden!
Alles das würde den Tierschützern, egal wo, das Leben soviel leichter machen
DANKE FÜRS LESEN💝
Kopiert und für absolut genau richtig befunden!!!

Seelenhunde

Seelenhunde
Sie wohnen unter Deiner Haut, mitten in Dir drin und einen Zentimeter links vom Herzen. Es ist die Stelle, an der die Seele ihrem Mittelpunkt hat und wo alle unsere Tränen und Lachfalten ihr Zuhause haben. Sie sind immer bei Dir, begleiten Dich durch Euer gemeinsames Leben und bleiben auch da, wenn sie schon lange gegangen sind. Sie fangen Dich auf, wenn Du fällst, und sie stützen Dich, wenn Du keine Kraft hast. Da, wo sie sind, ist der Ort, an dem Du Zuhause bist.
Eure bittersten Tränen verschwinden, wenn sie sich auf Eurem Schoß zu einem einen Kringel zusammenrollen. Ihre großen Erlebnisse und kleinen Erfolge lassen Euch jedes Mal lachen und die gemeinsame Freude lässt Euch alle Sorgen vergessen. Wenn andere Dinge Stress und Anspannung in Euer Leben gebracht haben, sind sie da und zeigen Euch den Weg nach Hause. Gemeinsame Spaziergänge und Abenteuerreisen sind wie eine frische Brise in der Seele, die Euch alles Vorausgegangene vergessen lassen.
Hunde reparieren Deine Seele und auch Dein Herz, jeden Tag mehrmals und immer wieder. Sie machen es einfach so und ohne jede Mühe.
Sie sind immer da, wenn Du sie brauchst, und sie sind immer dort, wo Du bist. Manchmal sind sie der Grund, warum Du überhaupt noch aus dem Bett aufstehst und oft sind sie der letzte Anlaß, doch noch einmal das Haus zu verlassen und vor die Tür zu gehen. Wie viele Leben sie wohl schon auf diese Art und Weise gerettet haben? Sie halten Dich auf Trab und in Bewegung – und sie bringen immer wieder neue Dinge in Dein Leben. Sie sind Deine Tankstelle und die Salbe auf den Narben des Lebens.
Sie sind die Pfadfinder, wenn Ihr Euch verlaufen habt, und sie sind die Lotsen, wenn Ihr nicht mehr weiter wisst. Sie nehmen Euch jeden Tag mit in ihre Welt. Sie holen Euch ab und sie bringen Euch jedes Mal heile und unversehrt zurück. Manche sagen, sie könnten zaubern und Wünsche erfüllen, die Worte nicht aussprechen können. Andere wissen, dass sie Eure Sehnsüchte und Träume erkennen, bevor ihr es selber könnt.
Sie lieben Euch ohne Ansehen Eurer Person. Ohne Blick auf Eure Herkunft, Euer Aussehen oder Eure Kontoauszüge. Ihnen ist es egal, ob Ihr in einer kleinen Villa mit großem Garten oder in einem Hochhaus im achten Stock wohnt. Ihr braucht einfach nur da sein und Ihr braucht nichts weiter zu machen, als ihre Liebe in Euren Herzen zuzulassen. Sie öffnen die Tür zur Seele und Ihr braucht nichts weiter zu tun, als sie rein zu lassen.
Hunde sind der Grund, warum Du bist. Und sie sind der Grund, warum Du jeden Tag erneut die Kraft hast, einen Tag mehr zu leben!!!
„Verfasser leider unbekannt“

 

JOLIE

Roger Fuss Beitrag: R.I.P JOLIE 24.12.2013 – 26.8.2017
Du wirst uns fehlen auch wenn wir dich nur kurz bei uns haben durften.
Ihre Geschichte darf gerne geteilt werden , denn dann war ihr Kampf nicht Sinnlos😢😢

JOLIE ist ein trauriger Fall der aufzeigt was schief laufen kann wenn man einen Hund von einer Tierschutzorganisation adoptiert und nicht auf deren Ratschläge und Anweisungen hört.
Der erste Gedanke dabei ist zwar der richtige, man will ihm/ihr ein schönes Leben bieten……
Doch was heisst es einen solchen Hund bei sich aufzunehmen??
Diese Tiere bringen 99% einen grossen Rucksack mit, sei es durch misshandlung , Futtermangel oder das sie auf der Strasse überleben mussten.
Das was sie an ihrem neuen Zuhause brauchen ist viel Zeit!!!!!!!! Stress fängt bei ihnen beim Vermitteln an, sie werden Geimpft, gechipt, entwurmt und gehen allfällige Parasiten behandelt, in Transportboxen gesteckt und per Pw/Flug transportiert. Sie kommen in einer Gehend an die sie nicht kennen, fremde Menschen, neues Zuhause………dies alles stress pur für sie.
Ein Anzeichen dafür ist oft Durchfall, hot Spot etc……… sie sind nicht Krank, sondern komplett überfordert.
Sie brauchen viel Zeit anzukommen, keine langen Spaziergänge, Schmusestunden , Hundeschule etc……. alles Dinge die sie Überfordern.
Ein Hund aus dem Tierschutz ist eine grosse Aufgabe, den sie sind keine “ normalen“ Hunde was ich mitlerweile selber gelernt habe oder lernen musste.
Ein Tierschutzhund reagiert sensibel auf jede Veränderung die oft beim Tierarzt wo nochmals zur Sicherheit geimpf und entwurmt wird und wie bei Jolie soweit gehen kann das sie eingeschläfert werden muss
Leider heisst es dann oft der Hund krank vermittelt worden, doch sie werden kontrolliert und nur wenn sie gesund sind auf die Reise geschickt.
Wenn ihr also euch entschliesst einen Hund aufzunehmen dann nehmt die Ratschläge ernst die ihr bekommt, denn diese Leute haben Jahrelange Erfahrung.
Sollten trotzdem Probleme auftauchen informiert euch bei ihnen oder Leuten die bereits Erfahrung mit solchen Tieren haben. Meist ist das Zauberwort Zeit,

JOLIE ist ein Fall was innert kurzer Zeit aus einem gesunden Hund durch falsche Tierliebe, Unwissenheit und blindem Vertrauen in Tierärzte angerichtet werden kann.
Sie soll zudem zum nachdenken anregen was mit Impfungen, Wurmkuren und anderen Giften angerichtet werden kann.

JOLIE wird mitte April als gesunder Hund aus einer Tötungsstation in Spanien geholt da sie einen Endplatz gefunden hat. Wird gleich geimpft, gechipt, entwurmt, bekommt Spot-on aufgetragen und wird Kastriert. Soweit ein normalen Ablauf bei der Vermittlung über Tierschutzorganisationen.
Doch kaum bei Fam B. angekommen,
anfangs Mai,bei der Registration für die Datenbank wird der Hund gleich noch Grundimunisiert (Aussage des Tierarztes“ man kenne ja die unkorrekte Impfweise der Spanischen Tierärzten“) Natürlich darf eine Entwurmung nicht fehlen und ein Spot-on muss drauf , man weiss ja nie………
Diese Hunde kennen oft nichts ausser schlechten Erfahrungen, gleich Hundeschule besucht, fleissig spazieren gegangen egal ob viele Menschen, Verkehr oder andere Eindrücke den Emma fast erschlagen und knudeln darf nicht fehlen…….ah fast vergessen…… Zeckenhalsband, wenn wir den Hund schon umbringen wollen kann noch etwas Gift nicht schaden.
Es kommt wie es kommen muss, der Hund hat Durchfall, also zum Tierarzt, wahrscheinlich eine Futteralergie, zum sicher gehen wird auf Mittelmeerkrankheiten untersucht, gleich noch eine Kotprobe genommen…sicher ist sicher…….
Alles negativ!!!, doch selbstverständlich wird ende Mai die zweite Impfung gesetze und nochmals entwurmt, man will ja nur das beste für den Hund !! Nachdem man noch einen Ernährungsspezialist konsultiert hat weil Jolie mittlerweile erbrechen und Durchfall hat geht man noch zu einem Hundepsychologen weil sie auch noch Stress hat mit dem 4beinigen mitbewohner…
Schlussendlich wird Jolie abgegeben und kommt zu uns.
Zwischen der Tötungsstation und der Abgabe liegen 2 Monate !!!
Mitte Juli kommt Jolie bei uns an, sie darf nun einfach hund sein , kein Stress…….
Doch bereits kurz darauf beginnt ihr Imunsystem einzubrechen. Die Bluttests alle Negativ, einzig ein Pilzbefall war das einzig greifbare, sowie eine Infektion. Als wir die ganzen Fakten der Impfungen etc unserem Tierarzt mitteilen stehen ihm die Haare zu berge und er meint“ das war definitiv zu viel und wir können nur hoffen“ nun nach 3 Wochen indensivster Behandlung mit antibiotica, Pilzmittel etc wurde der Pilz dennoch immer schlimmer und das antibiotica gegen die Infektion nützte auch nicht, denn es war das Imunsistem selber das sich gegen Sie wendete.
Nun mussten wir JOLIE von ihrem Leiden erlösen und sie über die Regenbogenbrücke ziehen lassen alles andere wäre ein sinnloses quälen gewesen.
Es ist traurig diese Entscheidung treffen zu müssen .
DOCH WENN NUR 1 HUND DURCH IHRE GESCHICHTE DIESE TORTUR ERSPART BLEIBT IST JOLIE NICHT VERGEBENS GESTORBEN

Manchmal will ich wieder Kind sein

„Manchmal will ich wieder Kind sein…

Weil ich da noch nicht wusste, zu was Menschen alles fähig sind…

Weil ich da noch nichts wusste von der Zerstörung unseres Planeten… Weil ich da noch nicht wusste, welch unsägliches Leid Tieren zugefügt wird… Weil ich da noch keine Ahnung hatte von … weinenden und hungernden Kindern… Kriegsflüchtlingen, zerbombten Städten und verstümmelten Menschen… Tierversuchen und Massentierhaltung… Umweltzerstörung und leergefischten Ozeanen… Atomkatastrophen und Plastikmüll…

Weil ich die schrecklichen Bilder noch nicht gesehen hatte von… Konzentrationslagern… Massengräbern und Leichen… abgeholzten Urwäldern… geschlachteten Robbenbabys… ölverklebten Vögeln… zusammengepferchten Hühnern in zu kleinen Käfigen… Affen mit Elektroden im Gehirn… lebendig gehäuteten Tieren… Horrorszenen Bild an Bild, die ich nun nicht mehr loswerde…

Dabei wollte ich doch so gern glauben, dass… sich alle Menschen für unsere Erde verantwortlich fühlen… es allen Menschen am Herzen liegt, dass weder Mensch noch Tier Leid zugefügt wird… alle Menschen sich um Schutzbefohlene, Ärmere und Schwächere kümmern… Und dass es immer jemanden geben wird, der einen kleinen Seestern… zurück ins Wasser bringt…

Ich bin kein Kind mehr, aber… ich bin immer noch so naiv, zu fragen… warum wir zuschauen und nichts dagegen tun? Ich will immer noch so naiv sein, zu glauben… etwas zu ändern… will die Hoffnung nicht aufgeben… Ich bin kein Kind mehr… und scheint es noch so gering… was jeder Einzelne tut… Wir sind Viele… die Seesterne retten… und vielleicht retten wir irgendwann die ganze Welt… “ (Sylvia Raßloff)

Darf gerne geteilt werden!

Tiere-verstehen.com Tierkommunikation – Seelensprache der Tiere

Copyright Text & Bild: Sylvia Raßloff www.tiere-verstehen.com
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Unfair oder Gedankenlos?

 

Von Petra Mangold, Tierärztin

 

Ab und zu passiert es, dass ein Tierbesitzer mit einem Tier aus einem Tierheim oder Tierschutzverein in die Praxis kommt, das kurz nach dem Abholen eine Erkrankung entwickelt hat. Der Tenor bei manchen Leuten ist in einem solchen Fall: Wie können die im XY-Verein ein krankes Tier abgeben?“ oder auch: „Wieso hat der behandelnde Tierarzt diese Erkrankung nicht vorher erkannt?“. Mancher geht sogar so weit, dieses Tier dann (oft unter Vorwürfen) der betreffenden Tierschutzorganisation zurückzubringen. Unfairerweise wird dieser die Verantwortung zugeschoben, aber vielleicht sind solche Leute auch eher gedankenlos, und haben sich noch nie Gedanken darüber gemacht, welche Tiere das denn überhaupt sind, die in Tierheime abgeschoben werden, und welche Arbeit die (gewöhnlich freiwilligen und unbezahlten) Helfer dort leisten? Ein Tier, welches abgegeben wird, ist primär unerwünscht. Es hat in vielen Fällen schon manches mitgemacht, ist vielleicht misshandelt worden. Oft landen dort auch viel zu junge Tiere ohne ihre Mutter. Das bedeutet: vorherrschend stehen fast alle Pfleglinge unter  starkem Stress (dies gilt für Katzen sogar noch stärker als für Hunde); sie kommen in eine neue, fremde und für sie vielleicht unheimliche Umgebung, meist erst mal zur Quarantäne in einen Käfig. Sie haben ständig andere Menschen und Tiere um sich herum; zwangsläufig sind bei einem größeren Kollektiv auch mal kranke Tiere dabei, d.h. es herrscht zeitweise ein gewisser Infektionsdruck. Durch den Stress sind diese Tiere anfälliger als Tiere, die immer im selben Haushalt leben, insbesondere Welpen unter 10-12 Wochen. Die Therapie besteht dann in der Verabreichung von Medikamenten und auch abwehrsteigernden Mitteln und muss vom Tierarzt und den Helfern gewissenhaft durchgeführt werden. Passiert es nun, dass ein frisch aufgenommenes Tier nach einigen Tagen zu Hause plötzlich krank wird, kann es sich nun schon jeder selber denken: Die neuerliche Umstellung stellte wieder eine Stress-Situation dar, und kann dadurch zu einer Erkrankung führen. Die „Schuld“ liegt dann aber nicht beim Verein oder der Pflegestelle, sondern in der Natur der Sache. Auch Impfungen können nicht alles verhindern. Erstens kann man nicht gegen alles impfen, und zweitens dauert es auch eine gewisse Zeit, bis ein belastungsfähiger Impfschutz überhaupt aufgebaut werden kann. Manche Tierbesitzer erwarten auch zuviel. Eine beliebte Frage ist z.b.: „Ist die Katze auch Leukose/FIP getestet/geimpft?“. Ein solcher Test oder auch Impfung wird aber nur bei Verdacht oder besonderem Bedarf durchgeführt, routinemäßig wäre es viel zu teuer.

Damit komme ich zum letzten Punkt? Dieser betrifft das liebe Geld: ….. Versorgung und tierärztliche Betreuung der Tiere benötigen eine ganze Menge davon, und es muss mühsam erworben werden ( wiederum von den freiwilligen, unbezahlten Helfern, die ihre Freizeit für Sommerfeste, Flohmärkte etc. opfern).    Deshalb sollte es sich jeder überlegen, ob es nicht gerechtfertigt ist, für ein abgeholtes Tier auch eine gewisse Summe zu bezahlen, vielleicht auch mal einen Betrag zu spenden. Ganz gewiss gibt es da keinen Verdienst, sondern im allgemeinen können nicht einmal die angefallenen Kosten gedeckt werden.  Was ich mit diesem Artikel erreichen möchte? Dass sich vielleicht der eine oder die andere davon überzeugen lässt, ein Tier nicht gleich wieder zurückzubringen oder den Helfern Vorwürfe zu machen, wenn es mal ein Problem gibt  und, ein bisschen Verständnis zu wecken für die Vereine und die Tiere.

Quelle: www.katzenschutzbund-duesseldorf.de Magazin „Katzen live“

 

Ich hatte dich lieb

Am Morgen bist du sehr früh aufgestanden und hast die Koffer gepackt. Du nahmst meine Leine, was war ich glücklich! Noch ein kleiner Spaziergang vor dem Urlaub – Hurra! Wir fuhren mit dem Wagen und du hast am Straßenrand gehalten. Die Tür ging auf und du hast einen Stock geworfen. Ich lief und lief, bis ich den Stock gefunden und zwischen meinen Zähnen hatte, um ihn dir zu bringen. Als ich zurückkam, warst du nicht mehr da! In Panik bin ich in alle Richtungen gelaufen, um dich zu finden, aber ich wurde immer schwächer.
Ich hatte Angst und großen Hunger. Ein fremder Mann kam, legte mir ein Halsband um und nahm mich mit. Bald befand ich mich in einem Käfig und wartete dort auf deine Rückkehr. Aber du bist nicht gekommen. Dann wurde mein Käfig geöffnet, nein, du warst es nicht – es war der Mann, der mich gefunden hatte. Er brachte mich in einen Raum – es roch nach Tod! Meine Stunde war gekommen!!
Geliebtes Herrchen, ich will, das du weißt, das ich mich trotz allen Leidens, das du mir angetan hast, immer noch an dein Bild erinnere. Und falls ich noch einmal auf die Erde zurückkommen könnte – ich würde auf dich zulaufen, denn ICH HATTE DICH LIEB!!!!!
Diese traurige Geschichte stammt aus einer belgischen Zeitung mit der Bitte, sie zu verbreiten. Wenn mit dieser Geschichte auch nur ein einziger Hund bzw. ein anderes Lebewesen vor so einem Schicksal bewahrt wird, ist schon viel gewonnen. Es soll von vielen Menschen gelesen werden und es soll niemand wegschauen, wenn man so eine grausame Tat beobachtet. Einfach den Mut haben zu dem Tier mit Liebe hinzugehen, diesen verantwortungslosen Menschen ansprechen und anzeigen. Man ist den Tieren gegenüber „verpflichtet“ etwas gegen solche Leute zu unternehmen!

Der kleine Hund liebte seinen Herrn über alles….

Der kleine Hund liebte seinen Herrn über alles….

Dieser riesengrosse Mensch war sein Abgott. Er gab ihm Futter und Wasser und er schien ihn auch zu lieben; ganz sicher, denn er streichelte ihn zärtlich und redete mit ihm. Er gab ihm einen Platz in seiner Wohnung, den er gegen jeden anderen noch so großen Hund bis zum letzten verteidigen würde!

Das ging so ein ganzes Jahr lang. Dann wurden die Liebkosungen des Menschen spärlicher. Er schien immer unruhiger zu werden. Aber da er niemals vergaß, seinem kleinen Freund das Futter hinzustellen, machte der sich keine Sorgen.

Ab und zu wurde er auch noch gestreichelt. Menschen waren und dachten eben anders als Hunde! So sprang er ihm immer wieder voller Freude entgegen, ja er schrie förmlich vor Freude, wenn er hörte, dass der Riesengrosse nach Hause kam, der ihm leicht auf den Rücken klopfte und beruhigend, wenn auch etwas abwesend sagte: „Ja, ja! Ist ja gut!“

Dann kam die Urlaubszeit. Die erste im Leben des kleinen Hundes, der vor Aufregung leise jaulend neben seinen Herrn in das Auto gesetzt wurde, das er schon kannte. Er versuchte, sich möglichst nahe an den geliebten Menschen heranzudrängen, aber der schob ihn so unsanft zurück, dass der kleine Hund bestürzt zu ihm aufsah.

Er ahnte nicht, dass sein Herr daran dachte, dass er wahrscheinlich überall nur Unannehmlichkeiten mit dem Tier haben und nie ganz frei sein würde. Er konnte ihn sicher nicht allein in dem fremden Hotelzimmer lassen, und er konnte und wollte ihn auch nicht dauernd mit sich herumschleppen.

Der kleine Hund, der verunsichert vorsichtig mit der Pfote nach ihm tappte, erschien ihm auch längst nicht mehr so nett, wie damals als er ihn in einem Schaufenster sah und kurz entschlossen kaufte, weil er sich gerade sehr einsam fühlte. Aber im Urlaub wollte er Bekanntschaften machen. Er wollte, nun ja, was halt alle im Urlaub wollen.

Der kleine Hund war plötzlich eine Last für ihn, und er begann zu überlegen, wie er ihn loswerden könnte. Als eine gut übersichtliche Strecke kam und er ganz sicher war, dass vor und hinter ihm niemand fuhr, fasste er den kleinen Freund plötzlich im Genick, der ihn zutraulich ansah und versuchte, rasch noch seine Hand zärtlich zu lecken, warf ihn kurzerhand aus dem Wagen und fuhr davon, ohne sich noch einmal umzusehen.

Der kleine Hund überschlug sich, aber er hatte keine Verletzung davongetragen. Er stand da, sah dem Wagen nach, der hinter einer dünnen Staubwolke immer kleiner wurde, und verstand die Welt nicht mehr.
Sicher würde der Wagen gleich wiederkommen. Sicher war das nur ein Versehen. Vielleicht ein etwas grober Scherz wie damals, als er ihn in ein tiefes Wasser geworfen hatte, um zu sehen, ob er schwimmen könne.

Sicher würde er wieder besonders gestreichelt werden. Er würde warten, wie er schon so oft gewartet hatte. Er setzte sich an den Rasenrand der Strasse. Er war nicht mehr der Jüngste, was ihm sein Herr nicht angesehen hatte. Seine Augen waren bereits etwas getrübt, aber er wusste, dass der Wagen, auf den er wartete, grün war. Manilagrün, wie die Menschen das nannten.

Jedes mal, wenn ein grüner Fleck in der Ferne auftauchte, richtete sich der kleine Hund auf, spitzte die Ohren und wedelte unsicher mit dem Schwanz. Er lief ganz nah an die Fahrbahn. Sicher würde dieser Wagen, den er nur etwas verschwommen sehen konnte, halten und er würde schnell hineinspringen und alles würde wieder so sein wie früher. Aber der Wagen fuhr vorbei. Und der nächste grüne Wagen auch.

Der kleine Hund war verzweifelt. Er winselte leise. Was sollte aus ihm werden? Er hatte doch niemanden auf dieser schrecklich großen, fremden Welt außer diesem Menschen, der in dem grünen Wagen davongefahren war. Es kamen noch zehn grüne Wagen, es kamen zwanzig verschwommen grüne Wagen. Der kleine Hund wurde immer verzweifelter.
Er lief so nahe wie möglich an die Fahrbahn heran und dann plötzlich wusste er es: Das war sicher immer der gleiche Wagen. Er fuhr nur immer wieder an ihm vorbei. Wenn der nächste grüne Wagen kam, würde er einfach hineinspringen und dann würde alles wider gut sein. Er spannte seine müden Muskeln, duckte sich, als der nächste verschwommen grüne Wagen heranbrauste, und sprang. Den Aufprall spürte er nur ganz kurz.
Dann wurde er auf die Fahrbahn geschleudert und der nächste Wagen machte einen zottigen, blutigen Fleck aus ihm. Einen Fleck, der doppelt so groß war wie der kleine Hund.Der tote Hund sah jetzt viel größer aus, so wie Tote für uns immer größer werden, wenn man nichts mehr an ihnen gutmachen kann.
(Verfasser unbekannt)