Infos und Tipps Rund um Katzen

Giftige Pflanzen 

Katzen haben eine Leidenschaft für Gras, die sie mitunter an Zimmerpflanzen knabbern lässt. Dies kann für das Tier mehr als gefährlich sein.
Folgende Pflanzen in Haus und Garten sind giftig:
Giftig
– Azaleen
– Buchsbaum (hochgiftig)
– Dieffenbachie
– Efeu
– Eibe
– Farn
– Fingerhut
– Jasmin
– Kirschlorbeer
– Maiglöckchen
– Mistel
– Oleander (hochgiftig)
– Rhabarber
– Rhododendron
– Stechapfel (Datura)
– Tabak
– Wacholder
– Wisteria (Glyzinie)
– Zwiebelblumen
unbedenklich
 – Agave
– Baldrian
– Bougainvillea
– Buntnessel
– Eukalyptus
– Echter Thymian
– Feigenbaum
– Feldthymian
– Goldmelisse
– Grünlilie
– Katzenminze
– Rosen
– Zitronenmelisse
– Zyperngras
Selbstverständlich können die Listen bei der Vielzahl der im Handel erhältlichen Pflanzen nicht vollständig sein. Glücklicherweise wissen viele Katzen instinktiv, ob eine Pflanze giftig ist, und werden ihr aus dem Weg gehen.
Als Tip der Katze immer Katzengras zum knabbern anbieten!
Gefahr durch Kippfenster und Balkonen
Lassen Sie nie ein Fenster oder eine Tür unbeaufsichtigt gekippt stehen.
Katzen versuchen sich hindurchzuzwängen, bleiben hängen und strangulieren sich! Für Kippfenster gibt es spezielle Gitter, die man anbringen kann. Man kann auch das geöffnete Fenster mit Haken und Ösen in einem geringen Abstand feststellen, dass keine Katze hindurchkommt.
Bei einem Balkon sollte die Sicherheit auch an erster Stelle stehen. Durch vorbeifliegende Vögel oder Insekten kann der Jagdinstinkt der Katze geweckt werden, und ein Sprung ins Ungewisse wäre die Folge.
Es gibt für alle Arten von Balkonen oder Dachterassen Katzennetze zum anbringen.
Positiver Einfluss auf Kinder 
Die Gegenwart einer Katze im Haushalt kann Kindern helfen, Ängste zu überwinden, Aggressionen zu kontrollieren, ein stärkeres Selbstbewusstsein zu entwickeln und mit Problemen des Lebens generell besser fertig zu werden.
Die Katze gibt den Kindern ein Gefühl von Verantwortung: Ein Kind das lernt, für ein Tier zu sorgen und es zu respektieren, wird auch auf seine Mitmenschen achten und sich um sie kümmern.
Gesunde Futterzusätze
– Milchprodukte wie Quark, Frischkäse, Jogurt:
1 Esslöffel täglich (unters Futter  gemischt oder pur)
– 1/2 Teelöffel Butter pro Tag (wenn der Stuhlgang eher träge ist)
– Eigelb (einmal in der Woche)
– Käse ca. nussgroß pro Tag oder z.B. ein paar Brösel Parmesan übers Futter
– Katzengras
– ein wenig frische Petersilie oder Kräuter übers Futter geben (Ausnahme Schnittlauch/Zwiebelgewächse)
Tabletten eingeben – kein Drama
In „Schmackhaftem“ verstecken z.B. Leberwurst, Frischkäse, Paste, weiche Knabberstangen (die Katze dabei nicht zugucken lassen, manche Katzen „riechen“ Hinterlist). Aus den Leckerchen kleine Kügelchen formen und in einigen die Tabletten verstecken. Größere Tabletten teilen!
Erst ein zwei ohne Inhalt geben und dann zügig die gefüllten hinterher.
In der Apotheke gibt es auch leere Tablettenhülsen, in einer Hälfte die Tabletten einfüllen, mit Butter verschließen und dann ggf in Leberwurst o.ä. einpacken. Wird super angenommen !

 

Katzenbrunnen

Natürlich trinken Katzen auch aus einem normalen Napf mit Wasser, den man ihnen hinstellt.

Aber Studien haben gezeigt, dass jede dritte Katze mit einem Alter von über 8 Jahren an Erkrankungen des Nieren- oder Harntrakts leidet, die durch Wassermangel ausgelöst wurden.

Als Faustregel gilt: pro Kilogramm Körpergewicht, dass die Katze auf die Waage bringt, sollten es 30-40 Milliliter Wasser am Tag sein, die aufgenommen werden. Bei reinen Wohnungskatzen, die trockener Heizungsluft im Winter ausgesetzt sind und bei Ernährung durch Trockenfutter sollte es sogar noch mehr sein. Aus diesem Grund raten Tierärzte zur Anschaffung eines Katzenbrunnens, der die Gesundheit des Tieres positiv beeinflusst. Oft trinken Katzen zu wenig, vor allem, wenn sie in der Wohnung gehalten oder durch Trockenfutter ernährt werden. Durch das fließende Wasser eines Katzenbrunnens werden sie zum Trinken animiert, was das Risiko von Nieren- und Harnwegserkrankungen im Alter minimiert. Denn schließlich gibt es nichts Schöneres, als ihr lange Freude zu bereiten und gleichzeitig ihre Gesundheit zu verbessern sowie kostspieligen Operationen vorzubeugen.

Ein Katzenbrunnen lässt mithilfe einer Pumpe, die nicht viel Strom verbraucht, den ganzen Tag eine kleine Quelle frischen Wassers sprudeln und regt so das Trinkverhalten der Katze positiv an. Katzenbrunnen gibt es in verschiedenen Formen, Ausführungen und Materialien.

Keramik

Ein Katzenbrunnen aus Keramik ist einfach zu reinigen und sehr hygienisch, garantiert durch das Gewicht einen sicheren Stand und einen leisen Betrieb und sieht außerdem auch sehr hochwertig aus. Er ist besonders gut für allergische Katzen geeignet.

Edelstahl

Mit einem Katzenbrunnen aus Edelstahl kann man nicht viel falsch machen, denn sie sind in der Regel sehr leise, spülmaschinengeeignet, bieten Keimen keinen Nährboden und sehen durch die glänzende Oberfläche edel aus.

Kunststoff

Einen guten und günstigen Einstieg in die Welt der Katzenbrunnen bieten Modelle aus Kunststoff. Durch die dünnen Plastikteile kann man die Pumpe oftmals leise hören und meist lassen sie sich nicht im Geschirrspüler reinigen.

Wie viel Strom verbraucht ein Katzenbrunnen?

Da Katzen sowohl tagsüber, als auch nachts gern frisches Wasser trinken wollen, möchte man den Trinkbrunnen natürlich gern rund um die Uhr laufen lassen.

Hier ein Beispiel: Die Pumpe des Brunnens hat laut Hersteller eine Leistung von 2 Watt. Mit einem Stromkostenmessgerät wurde das überprüft und man konnte eine tatsächliche Leistungsaufnahme von 3,9 W pro Stunde ablesen. Das kommt dadurch zustande, dass das Netzteil des Brunnens zum transformieren der Spannung von 230 V Netzspannung auf die 12 V Niedrigspannung Verlustleistung in Form von Wärme erzeugt.

Die Stromkosten pro Monat berechnet man durch Multiplikation mit 720 h (24 Stunden x 30 Tage) und kommt so auf einen Wert von 2808 Wh, also 2,808 kWh. Bei einem durchschnittlichen Preis von 30 Cent für eine Kilowattstunde, damit verbraucht der Katzenbrunnen also rund 0,80 € im Monat an Strom.

Warum haben manche Modelle einen Filter?

Wie du auf deiner Suche nach einem Trinkbrunnen für deine Katze sicherlich schon festgestellt hast, gibt es Modelle, die einen Aktivkohlefilter oder einen optionalen Dauerfilter besitzen. Ein Aktivkohlefilter muss in regelmäßigen Zeitabständen gesäubert und nach einem vorgegebenen Zeitraum auch komplett gewechselt werden. Damit bekommt man schlechten Geschmack, Gerüche und andere Verunreinigungen aus dem Trinkwasser. Da nach einiger Zeit die Reinigungswirkung nachlässt, müssen die Aktivkohlefilter regelmäßig durch neue ersetzt werden. Optional, aber empfehlenswert, ist die Verwendung eines schwammartigen Dauerfilters, der Katzenhaare, Staub, Futterreste oder Katzenstreukrümel aufnimmt. Dadurch muss der Brunnen nicht so oft gereinigt werden. Meist kann man diese separat bestellen oder den Katzenbrunnen gleich zusammen mit einem solchen Filter kaufen.

Kann meine Katze einen Stromschlag vom Trinkbrunnen bekommen?

Natürlich ist diese Frage berechtigt, schließlich ist der Katzenbrunnen mit Wasser gefüllt und man führt den Strom für die Pumpe hinein. Bereits in jungen Jahren bekommt man gelehrt, dass das keine gute Kombination ist, vor allem, wenn man den Brunnen zum Reinigen und Befüllen anfassen muss und die Tiere aus diesem Wasser auch noch trinken sollen. Doch hier kann Entwarnung gegeben werden, denn man führt den Strom für die Pumpe nicht mit der gefährlichen Netzspannung von 230 V in das Gerät hinein, sondern alle von uns getesteten Katzenbrunnen sind so konzipiert, dass die Hersteller ein Netzteil verwenden (ist im Lieferumfang enthalten), um auf die ungefährliche 12 V Niederspannung herunter zu transformieren. Dadurch kann auch im Fall eines Fehlers an der Pumpe oder an deren Kabel nichts passieren.

Also hier noch einmal die wichtigsten Punkte auf die Ihr achten solltet:

  • Leicht zu reinigen, wenige Teile (Keramik besser als Plastik)
  • Leise, gute Pumpe mit 12-Volt Niedervolt und kleinem Netzteil
  • die „offene“ Wasserfläche sollte möglichst klein sein – also keine Katzenbadewanne
  • Standsicher: Überschwemmungs- und Vandalen Sicherheit 🙂
  • keine „frei hängenden“ Kabel vom Schalenrand wie bei herkömmlichen Schalenbrunnen
  • es sollten keine teuren Wegwerf-Nachkauffilter erforderlich sein

 

 

Hier ein paar Tipps, um Ihre Katze besser einschätzen zu können.

Hat sie nur einen schlechten Tag oder ist sie eventuell krank?

So ist zum Beispiel ein Auge geschwollen. Was hat es damit auf sich? Es kann sein, dass Ihre Katze nur einen Zug bekommen hat oder aber sie hat sich gekratzt.

So kontrollieren Sie die Schleimhäute der Augen – dazu ziehen sie unter leichtem Druck die Lieder nach unten. Alarmzeichen sind auf jeden Fall  stark gerötete oder aber auffallend helle oder gar bläulich verfärbte Schleimhäute.

Was ist mit den Ohren?

Schüttelt Ihre Katze oft den Kopf? Oder kratzt sich oft den Kopf? Dann unbedingt die Ohren anschauen!

Dazu leicht die Ohrmuschel nach außen stülpen. Das gesunde Ohr ist hell und hat keine Beläge. Krümmelige, dunkle Ablagerungen deuten auf Ohrmilben hin. Wie riecht das Innere des Ohres? Schlechter, säuerlicher Geruch weißt auf eine Entzündung hin.

Wie ist die Atmung?

Dazu sollte die Katze ruhig auf der Seite liegen. Dann sieht man schon wie sie atmet. Ist es in einem gleichmäßigen Takt? Dann zählt man wie oft der Brustkorb sich innerhalb von 15 Sekunden hebt und senkt. Diesen Wert rechnet man mal vier. Eine gesunde Katze atmet 20 – 40 mal in  der Minute.

Wie hoch ist der Puls?

Der Puls einer Katze liegt zwischen 100 – 140 Pulsschlägen pro Minute. Fühlen kann man den Puls an der Innenseite des Oberschenkels, am besten mit Zeige – und oder Mittelfinger.  Oder aber wenn sie liegt, an der linken Brustseite in Höhe des Ellenbogengelenkes.

Wie misst man die Temperatur?

Gemessen wird im Darm. Dies führt man am besten zu zweit aus. Eine Person hält die Katze fest und die andere Person hält den Schwanz hoch und führt das eingefettete Thermometer etwa 2-3 cm tief in den After ein. Die normale Temperatur liegt bei 37,8 und 39,2°C. Von Fieber spricht man dann wenn die Temperatur über 39,2C°C liegt, bei einer Unterkühlung fällt sie unter 37,5°C. In beiden Fällen muss die Katze dringend von einem Tierarzt untersucht werden.

Aber Grundsätzlich – Im Zweifel oder bei länger andauernden Auffälligkeiten, ab zum Arzt!

 

 

 

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